Anleitung Nr. 4048
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Arbeitszeit: 3 Stunden
Winterliche Karten & Geschenkanhänger mit selbst geschnitzten Stempeln
Drucke dir zuerst die kostenlose Vorlage aus. Lege ein Stück Transparentpapier darüber und ziehe die Linien sauber mit Bleistift nach. So bekommst du klare Konturen für dein Motiv, zum Beispiel Tannen, Häuser oder kleine Wald-Szenen – ideal für handgemachte Weihnachtskarten und Anhänger.
Lege das Transparentpapier anschließend mit der bemalten Seite nach unten auf das Stempelgummi. Achte darauf, platzsparend zu arbeiten: Du kannst das Stempelgummi bei Bedarf teilen, damit du mehrere kleine Stempel aus einem Stück herausholst. Reibe nun mit etwas Druck über das Transparentpapier, damit sich die Bleistiftlinie auf das Gummi überträgt. Alternativ kannst du dein Motiv auch direkt mit Bleistift auf das Stempelgummi zeichnen, wenn du freier arbeiten möchtest.
Stempel schnitzen: Linien führen und Flächen freilegen
Nimm dir das Schnitzmesser und schiebe die Klinge kontrolliert entlang deiner gezeichneten Linien. Arbeite lieber in mehreren ruhigen Zügen statt mit zu viel Druck – das sorgt für saubere Kanten. Entferne danach das Gummi um das Motiv herum. Wichtig für das Ergebnis: Alles, was stehen bleibt, wird später gestempelt; die weggeschnittenen Bereiche bleiben beim Abdruck hell.
Aquarellpapier zuschneiden: Basis für Karten, Umschläge und Anhänger
Schneide dir Aquarellpapier in die gewünschten Formate zu – für Kartenfronten, Einleger, kleine Etiketten oder Geschenkanhänger. Aquarellpapier ist hier ideal, weil es Feuchtigkeit gut verträgt und du mit Farbe spannende Verläufe erzeugen kannst, ohne dass das Papier sofort wellt.
Stempeln mit Stempelfarbe: kräftige Abdrücke für Wintermotive
Trage Stempelfarbe gleichmäßig auf deinen geschnitzten Stempel auf und drucke ihn fest auf das Papier. Halte beim Andrücken kurz inne, damit die Farbe in alle erhabenen Bereiche gelangt. Hebe den Stempel dann gerade ab – so bleiben Kanten und Details klar, besonders bei Tannen-Silhouetten und kleinen Häuserformen.
Variante: Erst einfärben, dann stempeln
Für einen weicheren, atmosphärischen Look kannst du das Papier zunächst mit dem Stempelkissen einfärben, trocknen lassen und erst danach dein Motiv darüber stempeln. Das sorgt für Tiefe, weil Hintergrund und Abdruck sich sichtbar voneinander absetzen – perfekt für winterliche Waldlandschaften.
Farbverläufe mit zwei Stempelkissen
Nutze zwei unterschiedliche Stempelfarben auf einem Abdruck, zum Beispiel zwei Grüntöne. Stemple wie gewohnt und streiche direkt danach mit etwas Wasser und einem Pinsel über den Druck. Dadurch verlaufen die Farben ineinander und wirken wie aquarelliert. Lass das Papier anschließend vollständig trocknen, bevor du weiterarbeitest, damit beim Kleben nichts verschmiert.
Zusammenbauen und veredeln
Wenn alles trocken ist, klebst du deine bestempelten Aquarellpapiere mit 3D-Klebepads oder Bastelkleber auf Kartenrohlinge, Umschläge oder Anhänger. Mit 3D-Klebepads entsteht ein kleiner Abstand zur Basis – das gibt dem Motiv mehr Präsenz. Du kannst auch einzelne Stempelabdrücke ausschneiden und als Layer aufkleben, zum Beispiel einzelne Tannen oder kleine Häuschen als Akzent.
Finish für einen stimmigen Winter-Look
Prüfe zum Schluss die Ränder: Ein leicht eingefärbter Rand kann dein Motiv optisch einrahmen und wirkt besonders edel auf Kraftpapier. Loch die Anhänger und fädle eine Kordel oder ein Band ein. So sind deine selbst gestalteten Karten und Geschenkanhänger sofort bereit für die Winterpost und fürs Verpacken.
Jetzt bist du dran
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